Keinen Ausweichverkehr in Wohnviertel

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  • Kein Ausweichverkehr in Wohnviertel zulassen (Verkehrsberuhigung für Wohnquartiere)
  • Der ruhende Verkehr darf nicht durch Parkplatzflächenreduzierung auf den Hauptstraßen in die umliegenden Wohnviertel verdrängt werden

Aktuelle Vorhaben der Sadt Köln nehmen billigend in Kauf, dass durch Überlastung oder Engpässe auf Hauptverkehrsstraßen Fahrzeugverkehre in angrenzende Wohnviertel verdrängt werden. So heißt es z.B. im aktuellen Verkehrsgutachten zur 3. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn:

„In der nördlichen Zufahrt der Bonner Straße (zur Kreuzung Schönhauser Straße) wird […] der Rückstau theoretisch in den Morgenspitzen bis zu 1.000 m und in den Abendspitzen bis zu 1.300 m lang werden (bis zum Chlodwigplatz). Hierzu wird es in der Realität nicht kommen, da der Verkehr vorher über die seitlichen Straßen abfließen wird.“

Schon heute sind zahlreiche Wohnquartiere und Dorfkerne von übermäßigem Durchgangsverkehr durch ungelöste Probleme auf den umgebenden Hauptverkehrswegen betroffen. Nur geeignete Verkehrsberuhigungsmaßnahmen einerseits und ein ausreichend dimensioniertes Hauptverkehrswegenetz kann Abhilfe schaffen.